Dank Engagement zum Erfolg

Es ist Mitte Februar und die Sportferien stehen vor der Türe. Die Kinder sehnen sich nach Sonne, Schnee und freien Tagen. Doch an diesem Donnerstag geben die beiden vierten und fünften Klassen noch einmal alles, um ihre erste Kampfkunstprüfung zu bestehen.

Ungewöhnlich ruhig ist es an diesem Donnerstag Morgen in der Turnhalle des Schulhauses Hinterwiden in Kloten. Die Eltern sitzen bereits auf den Bänken, welche am Rand der Halle für sie platziert wurden. Gespannt erwarten sie die Prüfung ihrer Schützlinge. Vollkommen fokussiert kommen nun auch die Kinder herein. Sie gehen direkt an ihren bereits bekannten Platz und setzen sich auf die Knie. Fabian Steiger, welcher die Klassen seit letztem November unterrichten und begleiten durfte, eröffnet die Prüfung mit ein paar kurzen Worten: «Seid nicht nervös, es ist ein Training wie jedes andere, ihr könnt das!»

Nach einem kurzen Aufwärmen, welches den Körper auf die kommenden Übungen vorbereitet, geht es auch schon los. Drei Klassen absolvieren ihre Prüfung im Kinder Kung Fu der SKEMA, eine Klasse beweist ihre Fähigkeiten in der ersten Stufe des SKEMA Jugendselbstverteidigungsprogramm. Das SKEMA Kinder Kung Fu richtet den Fokus auf Kräftigung, Koordination, Gleichgewicht und Beweglichkeit. Im Jungendselbstverteidigungsprogramm ist das Hauptaugenmerk auf reale Selbstverteidigung gerichtet.

Das Resultat ist erstaunlich. Was anfangs noch wackelig, unkoordiniert und ein wenig tapsig wirkte, sieht nun nach Kung Fu aus. Die Kinder sind ruhig und fokussiert und zeigen sich von ihrer besten Seite. Linda Morf, die Klassenlehrerin einer der 5. Klassen, äussert sich höchst erfreut: «Es ist unglaublich, wie viel in den letzten drei Wochen nochmals gegangen ist, gewisse Kinder haben riesige Fortschritte gemacht». Sie war drei Wochen lang im Urlaub und hat die Klasse erst an der Prüfung wieder gesehen.

Nach der Diplomvergabe und dem gemeinsamen Gruppenfoto erlebte auch Fabian Steiger noch eine Überraschung. Zwei Kinder überreichten ihm einen Geschenkkorb von allen Klassen, als Dank für die schöne Zeit.

Das gesamte Projekt war geprägt von einem respektvollen, herzlichen Umgang. Die Lehrpersonen unterstützten den Unterricht in puncto Disziplin und fertigten sogar ein Video an, welches den Kindern bei der Prüfungsvorbereitung helfen sollte. Für dieses Engagement danken wir von ganzem Herzen.

8. März 2023

Tai Chi bei der Arbeit – Eine entspannende Abwechslung

Ein Arbeitgeber, welcher sich um das Wohlbefinden seiner Mitarbeitenden sorgt, wer möchte das nicht? Die Firma Würth AG aus Rorschach setzte sich dies zum Ziel. Von April bis Oktober 2022 lief unter dem Motto «Stressbewältigung & Selbstbestimmung» ein Kurs in Tai Chi und grundlegenden Entspannungstechniken. Geleitet wurde dieser von Marcel Haas, Schulleiter der SKEMA Kampfkunstschule St. Gallen Ost.

Tai Chi könnte man auch Meditation in Bewegung bezeichnen. Die Bewegungen sind sanft, langsam und locker. Durch die Komplexität der Figuren werden die Gedanken voll und ganz ins Hier und Jetzt gelenkt. Der Kopf kommt zur Ruhe.

Im Rahmen dieses Kurses wurde die standardisierte 24er-Form bis zur sogenannten «zweiten Peitsche» unterrichtet. Somit wurde mehr als die Hälfte der gesamten Form erlernt. Herzliche Gratulation dazu!

Als Grundlage für ein harmonisches Tai Chi ist die Ausrichtung des Körpers zentral. Deshalb legte Marcel Haas innerhalb dieser 20 Lektionen viel Wert auf Übungen, welche muskuläre Dysbalancen korrigieren und den Körper ins Lot bringen.

Neben den Korrektur-Übungen erhielten die Teilnehmenden Einblick in die progressive Muskelrelaxation, kurz PMR. PMR verbindet Atmung mit muskulärem Anspannen und Loslassen. Es ist eine hocheffektive Methode zur Bewältigung von Stress und kann problemlos auch Zuhause praktiziert werden.

Als Abschluss des Kurses wurden die Teilnehmenden zu diesem befragt. Besonders erfreulich dabei ist, dass ein Grossteil eine Verbesserung der Stressresistenz beobachtete und sich ausgeglichener fühlt. Zudem lag der Durchschnittswert des «Feeling-Thermometer» der sechs Mitarbeitenden bei 86.6 %. Dies entspricht dem Höchstwert im internationalen Vergleich.

Es freut uns sehr, dass dieser Kurs im Jahr 2023 weitergeführt werden kann. Einen herzlichen Dank an die Firma Würth für das Vertrauen. Wir wünschen den Teilnehmenden viel Erfolg beim zweiten Teil der 24er-Form.

02. Februar 2023

Balance für Körper und Psyche

Im Rahmen des Bewegungstages besuchten die Schülerinnen und Schüler der Sprachheilschule Bern die SKEMA in Ostermundigen. Während zwei Stunden führte Adrian Binggeli die Kinder in die Welt der SKEMA Kampfkunst ein.

Die Gruppe bestand aus Schülerinnen und Schülern von der 3. bis zur 9. Klasse. Der grosse Altersunterschied machte die Wahl des Trainingsprogramms nicht ganz leicht. Adrian Binggeli wählte die Übungen so, dass für die jüngeren und älteren Kinder etwas dabei war.

Er kombinierte Elemente aus dem Kindertraining mit solchen aus dem SKEMA Jugendprogramm. Die Kinder lernten den sogenannte Sayaw-Schritt. Eine Schrittkombination aus Leerständen mit gleichzeitigem anheben des Armes. Durch die gleichzeitige Bewegung von Armen und Beinen regt das Schrittmuster die Synchronisation der beiden Hirnhälften an. Insgesamt wurden viele Bewegungen überkreuzt ausgeführt. Das heisst, dass der linke Arm gleichzeitig mit dem rechten Bein angesteuert wird oder umgekehrt. Auch hier ist die Förderung der Kommunikation der beiden Hemisphären das Ziel.

Um dem ganzen Training eine spielerische Note zu verleihen, war eine Sequenz eine Choreographie. Die Kampfkunst-Neulinge bewegten sich als Einheit synchron zu Michael Jacksons «Billie Jean». Das Bewegen im Rhythmus fördert ebenfalls die Koordination und das Körpergefühl.

Sicherlich ein Highlight des Unterrichts war das sogenannte Baumstamm-Gehen. Liebevoll leitete Adrian Binggeli die Kinder an, die Augen zu schliessen und sich einen Wald vorzustellen. Es duftet nach Blättern, die Vögel zwitschern und ein Bach rauscht in der Nähe. Über diesem Bach liegt ein Baumstamm. Die Kinder stehen in einer Reihe, die Füsse auf einer Linie vor einander gestellt, die Arme ausgestreckt, die Augen geschlossen. Nun gehen sie vorsichtig über diesen Baumstamm. Schritt für Schritt. Zuerst vor, dann zurück. Diese einfache Übung fördert die Phantasie, stärkt die Balance und zentriert das Bewusstsein.

23.01.2023

Kampfkunst im Berufswahljahr

Thomas Kern ist Sportlehrer an der Kantonalen Schule für Berufsbildung in Rheinfelden. Die KSB bildet ein Brückenangebot, welches jungen Erwachsenen helfen soll, die passende Berufung zu finden. Seit 10 Jahren nutzt er das Angebot der SKEMA für Schulklassen und ermöglicht seinen Schülerinnen und Schülern den Einblick in die SKEMA Kampfkunst. So auch in diesem Herbst. Mit drei Gruppen von insgesamt 60 Schülerinnen und Schülern besuchte er an sechs Nachmittagen die SKEMA Kampfkunstschule Basel.

Stephan Wenko, Leiter der Kampfkunstschule, begegnete einer hoch-motivierten Gruppe, welche wissbegierig alles aufsog, was er ihr zeigte. Beim zweiten Training war deutlich ersichtlich, dass sich die Motorik der Praktizierenden verbessert hat. Die Bewegungen gelangen nun bereits flüssiger und dynamischer. Sodass Stephan Wenko die Trainingsintensität erhöhen konnte und das Beste aus den jungen Erwachsenen heraus gekitzelt wurde.

Für Thomas Kern stellen ausserschulische Aktivitäten wie diese eine Bereicherung zum Schulalltag dar. «Ich bin überzeugt, dass das Training bei SKEMA einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen kann. Nicht nur im physischen Bereich aufgrund neuer Bewegungsvorstellungen und Trainingsideen, sondern auch der persönliche Erfahrungswert. Diesen Eindruck bestätigt zusätzlich unser Feedbackgefäss am Ende des Schuljahres, bei dem regelmässig die ausserschulischen Sportaktivitäten – wie das Training bei Herrn Wenko – als Highlight genannt werden.»

Wir danken der Kantonalen Schule für Berufsbildung Rheinfelden und insbesondere Thomas Kern für die langjährige Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere Nachmittage im Zeichen der Kampfkunst im Jahr 2023.

17. Januar 2023

«Gsund am Kanti» – Balanciert in die Woche starten

«Schon wieder Montag», denken sich viele zum Wochenstart. Im Kantonsspital St. Gallen ist dies nicht der Fall. Der Start in die Woche verläuft hier fröhlich und gelassen. Um 07.00 Uhr morgens beginnt das erste Tai-Chi-Training bei Marcel Haas, Schulleiter der SKEMA Kampfkunstschule St. Gallen Ost. Die zweite Gruppe kommt während der Mittagspause in den Genuss der sanften Kampfkunst, um dann beschwingt in den Nachmittag zu starten.

Das Kantonsspital St. Gallen ist einer der grössten Arbeitgeber in der Ostschweiz. Gesundheit wird hier gross geschrieben. Mit der Kampagne «Gsund am Kanti» haben die Angestellten die Möglichkeit, diverse Kurse zur Gesundheitsförderung und Prävention zu besuchen. Schön, dass auch die SKEMA ihren Beitrag leisten darf.

Ziel des Trainings ist die Stärkung der Selbstwahrnehmung. Raus aus dem Kopf und rein in den Körper. Dazu verwendet Marcel Haas Übungen, welche gezielt die Ansteuerung einzelner Muskeln verbessert. Je besser diese Fähigkeit entwickelt ist, desto mehr ruht der Mensch in sich. Das Ergebnis ist eine gesteigerte Stressresistenz und ein fröhliches, ruhiges Gemüt.

Ebenfalls erlernen die Teilnehmenden die standardisierte 24er-Form des Tai Chis. Tai Chi ist die ruhige Variante der Kampfkunst. Die Bewegungen werden langsam und fliessend ausgeführt. Durch das gedrosselte Tempo braucht das Gehirn deutlich mehr Bilder, um das Bewegungsmuster harmonisch zu initieren. Eine koordinative Höchstleistung, welche kein Raum lässt für Alltagssorgen.

Die Rückmeldungen sind durchs Band positiv. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten von einer Oase der Ruhe. Die empfundene Zufriedenheit hallt über den ganzen Tag hinweg nach. Also durchaus ein gelungener Start in die Woche.

Wir danken dem Kantonsspital St. Gallen, dass es sich aktiv für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden einsetzt und freuen uns auf die Zusammenarbeit im Jahr 2023.

12. Dezember 2022

Den Klassengeist durch Kampfkunst fördern

Es ist ganz still an diesem Donnerstag Morgen in der Turnhalle des Schulhauses Apfelbaum in Zürich Oerlikon. Gespannt sitzen die Kinder der 1. Klasse von Frau Tonja Pellican da und warten, bis ihre Prüfung beginnt.

Bis zu diesem 24. November liegt ein langer Weg hinter ihnen. Seit beginn des Schuljahres trainieren die Schülerinnen und Schüler ein mal pro Woche im Rahmen des Sportunterrichts Kampfkunst nach der SKEMA-Methode.

Das Training beinhaltet viele Elemente, welche gemeinsam ausgeführt werden. Die Kinder lernen zusammen absitzen und aufstehen, rollen synchron zur Seite und vollführen die Liegestütze als Einheit auf Takt. Die Förderung des Klassengeists war ein expliziter Wunsch der Klassenlehrerin.

Die Regeln des Unterrichts sind einfach und klar. Jedes Kind hat seinen Platz, alle geben ihr Bestes und wer stört schaut zu. Mehr Theorie gibt es in dieser Lektion nicht. Die Kinder sollen über den Körper zu sich kommen. Das Lernen erfolgt nicht über den Intellekt, sondern über die Fähigkeit der Kinder zu kopieren. Diese ist in diesem Alter stark ausgeprägt.

Das Resultat lässt sich sehen. Im Rahmen des Elternbesuchstages vollführen die Kinder höchst konzentriert die komplexen Bewegungsabläufe inklusive des Combi-Steps, welcher die Abschluss-Form der 1. Prüfung des SKEMA Kinder Trainings darstellt. «Ich bin zu tiefst beeindruckt. Was ihr in so kurzer Zeit hinbekommt, ist einfach Klasse. Ich habe mein Kind noch nie so ruhig erlebt», sagte ein Vater voller Freude.

Bevor die frisch gebackenen Kampfkünstler zurück in den regulären Unterricht gehen, erhalten sie vor den Augen ihrer stolzen Eltern ihr Diplom und dürfen auf dem Gruppenfoto um die Wette strahlen.

Wir gratulieren herzlich und danken der Schule Apfelbaum, insbesondere Frau Tonja Pellican, für das entgegengebrachte Vertrauen.

5. Dezember 2022

Kampfkunst hautnah

Im Rahmen von drei Projektwochen der Schule Hinterwiden in Kloten (ZH), des Schulinternats Redlikon in Stäfa (ZH) und der Primarschule Muolen (SG) wurden die Schülerinnen und Schüler im Juni 2022 in Kampfkunst nach der SKEMA-Methode geschult. Ein solches einmaliges Projekt dient dazu, dass die Schülerinnen und Schüler einen ersten Einblick in die Kampfkunst gewinnen und diese am eigenen Körper erfahren.

Die Trainingslektionen wurden von Fabian Steiger, diplomierter Instuktor der SKEMA Kampfkunstschule Zürich Oerlikon, geleitet. In Muolen erhielt er tatkräftige Unterstützung von Andreas Haas, Schulleiter der SKEMA Kampfkunstschule St. Gallen Ost.

Der Kampfkunstunterricht im Schulhaus Hinterwiden wurde durch den Beitrag von Ceylan Altinöz, Klassenlehrerin aus Kloten, bereichert. Diese kreierten Arbeitsblätter für ihre Schülerinnen und Schüler der vierten bis sechsten Primarklasse, um die Essenz von effektiver Selbstverteidigung theoretisch zu festigen. Als Grundlage diente ihr dazu der Artikel „Sei eine Biene und keine Fliege“ – 8 Tipps der Selbstverteidigung

In der Projektwoche des Schulinternats Redlikon begleiteten ein Heilpädagoge, sowie ein Klassenlehrer den Kampfkunstunterricht ihrer Klassen. Das Schulinternat Redlikon unterstützt und fördert Kinder und Jugendliche mit Schul- und Verhaltensschwierigkeiten. Trainiert wurde in Kleingruppen von maximal 8 Kindern oder Jugendlichen. Ziel des einmaligen Trainings war es, dass die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 16 Jahre durch gezielte Bewegungen und Atemübungen (Atem als Brücke zwischen Körper, Gefühl und Gedanken) in ihrer Impulskontrolle gefördert werden.

Vom Kindergarten bis zur 6. Klasse besuchten alle Kinder der Primarschule Muolen den Kampfkunstunterricht. Die 5. und 6. Klasse lernte in einer Lektion die Prinzipien der Selbstverteidigung, die anderen Klassen erhielten Einblick in das kindergerechte Kung Fu.
Andreas Haas zeigt sich sichtlich erfreut: «Selbst die Kindergartenkinder des ersten Jahres haben über 45 Minuten diszipliniert und konzentriert mittrainiert – so unterrichten zu dürfen ist eine wahre Freude.»

Auch Ceylan Altinöz von der Schule Hinterwiden äussert sich sehr positiv zum Kampfkunstunterricht der SKEMA: «Ich denke, dass es Sinn machen würde, solche Kurse regelmässig anzubieten, damit das Bewusstsein sich richtig zu wehren automatisiert wird.»

12. Juli 2022

1000 Lernende trainierten SKEMA Selbstverteidigung

Mitte Juni stehen jährlich die Abschlussprüfungen der Lernenden im letzten Lehrjahr an. Um den Lernenden der unteren Lehrjahre eine attraktive Alternative zum Berufsalltag zu bieten, organisiert das Kaufmännische Berufs- und Weiterbildungszentrum St. Gallen eine Projektwoche zum Thema Gewaltprävention. Am KBZSG werden Kaufleute im E- und B-Profil, BüroassistentInnen, DetailhandelsassistentInnen, Detailhandelsfachfrauen und -männer, DrogistInnen und PharmaassistentInnen ausgebildet.

Alle Klassen dieser Berufsgattungen kamen während der Woche in den Genuss eines halben Tages im Rahmen der Gewaltprävention. Dieser ist in vier Lektionen gegliedert. Deeskalierendes Verhalten und ein Vortrag eines Gewaltopfers sollen für das Thema sensibilisieren. Der Klassenwettkampf hat das Ziel, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und der Unterricht der SKEMA zum Thema «Selbstvertrauen und Selbstverteidigung» gewährt einen Einblick in effektive Kampfkunst.

An dieser Woche nahmen insgesamt 40 Klassen à durchschnittlich 25 Lernenden teil. Das ergibt über den Daumen gepeilt ein Total von 1000 Schülerinnen und Schülern! Die Trainings leiteten Marco Waldmeier von der SKEMA Wetzikon, Ali Güldal von der SKEMA Balgach, Erwin Böni von der SKEMA Kloten und Fabian Steiger von der SKEMA Zürich-Oerlikon.

Ziel des Trainings war es, den Lernenenden effektive Techniken zu vermitteln, die schnell gelernt werden können. Dazu wählten die Instruktoren den Natural Pak Sao kombiniert mit einem Handflächenstoss und den 1. Satz aus dem SKEMA Prüfungsprogramm. Beide Bewegungen sind aus natürlichen Schutzreflexen abgeleitet und somit dem Nervensystem bereits bekannt. Neben diesen beiden Techniken wurden Hand- und Würgbefreiungen trainiert und mit Pratzen die Schlagkraft verbessert.

Nach sechs erfolgreichen, intensiven Trainingstagen äussert sich Marco Waldmeier wie folgt: «Es war toll mitanzusehen, wie die jungen Erwachsenen die gezeigten Selbstverteidigungs-Übungen mit viel Elan und Power umsetzten und erfahren konnten, dass diese einfachen Techniken sehr wirkungsvoll zur Selbstverteidigung eingesetzt werden können.»

Wir danken dem Kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrum St. Gallen für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Diese Partnerschaft existiert bereits seit zehn Jahren. In all den Jahren konnte eine Vertrauensbasis geschaffen werden, von der alle Beteiligten profitieren. Herzlichen Dank!

04. Juli 2022

Kampfkunst als Teil der Berufsbildung

Seit dem Jahr 2015 ist die SKEMA Kampfkunst ein fixer Bestandteil des Sportunterrichts an der WISS Schule für Wirtschaft, Informatik, Immobilien. Mehrere Klassen jährlich besuchen den Kampfkunstunterricht von Adrian Binggeli, Leiter der SKEMA Kampfkunstschule Ostermundigen. Die WISS bietet ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Informatik, Wirtschaftsinformatik, Immobilien und Wirtschaft an. Die Ausbildungsstufe reicht von der Grundausbildung bis zur höheren Fachschule.

Obwohl die Kampfkunst schon seit mehreren Jahren an der WISS Schule macht, bildete die Abnahme einer Prüfung anfangs Juni eine Premiere. Die ICT Informatik-Lernenden absolvierten die 1. Prüfung des SKEMA-Programms in der waffenlosen Selbstverteidigung. Die angehenden Informatikerinnen und Informatiker EFZ wurden zudem noch im Stockkampf geprüft.

Inhalt der Prüfung war der 1. Teil der Siu Lim Tao Wing Chun Form. Diese korrigiert muskuläre Dysbalancen und richtet den Körper optimal für die Kampfkunst aus. Zudem zeigten die Lernende das Poking Hands, also Schlagtechniken bei denen Angreifer und Verteidiger andauernd wechseln. Ebenfalls wurden Variationen von Würg- und Handbefreiungen geprüft. Im Stockkampf führten die Prüflinge das Schattenboxen aus, in welchem alle 12 Grundschläge enthalten sind. Anschliessend wurden diese Schläge im Poking Stick zu zweit präsentiert, wobei die eine Seite angreift und die andere den Angriff abwehrt.

Alle Teilnehmenden haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Speziell würdigen möchten wir Nathalie Fricke und Natthawut Yotwichai. Diese wurden für ihre ausserordentliche Leistung mit einem «Good standard» geehrt. «Die beiden haben von Anfang an in jedem Training das beste gegeben und waren immer konzentriert am trainieren, was durch diese Auszeichnung gewürdigt wird», berichtet Adrian Binggeli. Das erhaltene Diplom gilt in allen 21 SKEMA Kampfkunstschulen schweizweit als Nachweis für die bestandene Prüfung, falls jemand die SKEMA Kampfkunst auch nach der Ausbildung weiterhin praktizieren möchte.

Mehr Fotos zur Prüfung gibt es hier: https://galerie.skema.ch/picture.php?/6135/category/223

Wir danken der WISS Schule für Wirtschaft, Informatik, Immobilien für das langjährige Vertrauen und gratulieren nochmals herzlich zur bestandenen Prüfung!

24. Juni 2022

Schweizer Kampfkunst im idyllischen Schwellbrunn

Schweizer Kampfkunst im idyllischen Schwellbrunn

Ein Vormittag stand die Schulgemeinde Schwellbrunn ganz im Zeichen der Kampfkunst. Im Rahmen der Projektwoche “Spiel & Sport” konnten Schulkinder der Schule Sommertal einen Einblick in die Kampfkunst der SKEMA Kampfkunstakademie gewinnen. Während vier Lektionen begleitete Andreas Haas, diplomierter Instruktor und Leiter der SKEMA Kampfkunstschule von St. Gallen-Ost, etwa 80 Kinder der 3. bis 6. Primarklassen.

Auf spielerische Art und Weise unterrichtete Andreas Haas die Kernelemente des Kinder Kung Fu-Programms nach der SKEMA-Methode. Ziel war es dabei, den Zusammenhalt zu fördern und die Freude an der Bewegung in den Kindern weiter zu entfachen. Die Lektion wurde in mehrere Teile gegliedert. Als erstes absolvierten die Kinder ein kurzes Aufwärmen. Bei diesem werden alle Gelenke mobilisiert, die Durchblutung aktiviert und die Nervenbahnen angeregt. Anschliessend wurden mit diversen Dehnübungen die Beweglichkeit der Muskulatur erhöht. Die darauf folgenden Gleichgewichtsübungen gewährleisten Stabilität für komplexere Bewegungsabläufe. Um die Koordination der Kinder zu fördern ging Andreas Haas nun zu diversen Basisübungen über. Zu diesen zählen Stände wie der Pferdestand, Schlagvariationen oder auch hohe Kicks. Das Herzstück des Unterrichts bildete das Einüben eines standardisierten Bewegungsablaufs mit allen bis dahin erlernten Kernelementen.

“Selbstvertrauen & Selbstverteidigung” – ein auf dem Lehrplan21 basierendes Programm, welches sich an den Fachbereichen «Natur-Mensch-Umwelt» sowie «Bewegung und Sport» orientiert, wurde von der Schweizer Kampfkunstakademie SKEMA explizit für Schulen entwickelt. Es unterstützt die Kinder neben der physischen auch in ihrer emotionalen und mentalen Entwicklung. Kinder, die regelmässig trainieren, werden ruhiger, disziplinierter und konzentrierter.

Andreas Haas zeigte sich sehr zufrieden nach dem Unterricht: “Die Kinder haben in allen Gruppen sehr gut mitgemacht! Sie waren mit der vollen Aufmerksamkeit dabei und haben auch sehr schnell und gut die Übungen umgesetzt. Es war mir eine Freude!”

Der Dank geht auch an die Lehrperson Eveline Dörig. Sie ermöglichte diesen Vormittag im Zeichen der Kampfkunst.

16. Juni 2022